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Ein kleiner Überblick über unsere Aushängeschilder.

WALTER ABLINGER

Mehr als 15.000 Kilometer legt der Oberösterreicher pro Saison zurück – und das nur mit der Kraft seiner Arme. Denn der dreifache Paralympics-Medaillengewinner ist einer der besten Handbiker der Welt, mischt seit vielen Jahren an der Spitze mit und gehört auch mit bald 50 Jahren noch lange nicht zum alten Eisen. Im Gegenteil, Ablinger liebt Edelmetall und will seine imposante Sammlung in Tokio einmal mehr erweitern. 

NATALIJA EDER

Natalija Eder ist stark sehbehindert und behält dennoch ihr Ziel stets im Auge. Sie will im Speerwurf zu den Besten der Welt gehören. Zwei Mal konnte sie das bereits beweisen, bei den Paralympics in London 2012 und Rio 2016 gewann sie jeweils Bronze. Das Allerschönste ist für die Vorzeige-Leichtathletin aber, wenn bei der Siegerehrung die österreichische Hymne ertönt. „Ich kriege jedes Mal wieder eine Gänsehaut. Du weißt, sie spielen die Hymne nur für dich – das macht mich unglaublich stolz.“

WOLFGANG EIBECK

Fünf Finger fehlen Wolfgang Eibeck von Geburt an seiner rechten Hand, behindern ließ sich der Stockerauer aber auch in Kindestagen davon nie. Fußball, Handball, Leichtathletik, alles wurde ausprobiert, ehe er seine Liebe für den Radsport entdeckte. Der Rest … Sport-Geschichte! Unglaubliche sieben Paralympics-Medaillen hat der Ausnahmeathlet seit Barcelona 1992 gesammelt, zwei davon in Gold.

KRISZTIAN GARDOS

Krisztian Gardos stammt aus einer Tischtennis-Dynastie: Mutter und Vater Gardos waren beide Tischtennistrainer, sein Bruder Robert ist ebenfalls Profi. Bereits in jungen Jahren verbrachten die Gardos-Brüder viel Zeit in Tischtennishallen, bis Krisztian eine Hüftarthrose stoppte. Er ließ sich davon aber nicht unterkriegen, kämpfte sich im Para-Sport an die Weltspitze und feierte mit Paralympics-Bronze in Rio 2016 seinen größten Karriere-Erfolg.

THOMAS GEIERSPICHLER

Denkt man an einen rot-weiß-roten Para-Sportler, schießt unweigerlich der Name Thomas Geierspichler in den Kopf. Unglaubliche neun Paralympics-Medaillen konnte der Rollstuhl-Rennfahrer bereits erkämpfen – zwei in Gold, drei in Silber und vier in Bronze. Sein Werdegang ist ebenso beeindruckend wie seine Erfolgsbilanz: Die Diagnose Querschnittlähmung nach einem Autounfall stürzte ihn in ein Loch, aus dem sich der mittlerweile vierfache „Sportler des Jahres“ in außergewöhnlicher Manier herauskämpfte.

HENRIETT KOOSZ

Sie hat Paprika im Blut, ein klares Ziel vor Augen und in ihrer Karriere schon viele Sportarten ausprobiert. Die gebürtige Ungarin versuchte sich im Schwimmen, Skifahren oder Handbiken, im Rollstuhltennis schaffte sie es 2012 zu den Paralympischen Sommerspielen in London. In Tokio möchte sie im Badminton aufschlagen. Ein Beleg für ihre Klasse war der Gewinn der Bronzemedaille bei der Europameisterschaft 2018.

NICO LANGMANN

Nico Langmann ist erst Anfang 20 und hat ein klares Ziel: Die Nummer 1 der Welt zu werden. Der Wiener ist seit einem Autounfall im Alter von zwei Jahren querschnittgelähmt, begeisterte sich aber stets für Sport. Besonders der gelbe Filzball hat es ihm angetan, weshalb er sich dafür entschied, Rollstuhl-Tennis zu spielen. Mit der Qualifikation für die Paralympics 2016 in Rio ging ein Traum in Erfüllung – das soll aber erst der Anfang gewesen sein. Next Stop: Tokio 2020!

GÜNTHER MATZINGER

Zwei Mal Paralympics-Gold in London 2012, vier Jahre später Bronze. Günther Matzinger zählt auf der Tartanbahn zu den internationalen Aushängeschildern. Der Salzburger hat von Geburt an eine Dysmelie des rechten Unterarms, eine angeborene Fehlbildung. Behindert fühlte er sich deswegen nie, ging in den USA zur High School und feierte unzählige sportliche Erfolge auf nationaler und internationaler Bühne.

PATRICK MAYRHOFER

Bei den Paralympics in PyeongChang 2018 wurde Patrick Mayrhofer eine besondere Ehre zuteil. Als erster Österreicher gewann er eine Paralympics-Medaille im Snowboarden: Silber im Banked Slalom. Schon Jahre zuvor waren Berichte über ihn durch die Medien gegangen. Mayrhofer entschied sich nach einem schweren Stromschlag, seine linke Hand amputieren zu lassen und sich die weltweit erste bionische Prothese anpassen zu lassen. Sein Motto: Geht nicht, gibt’s nicht!

ANDREAS ONEA

Mit sechs Jahren wird der Niederösterreicher 1998 nach einem Autounfall aufgrund von starkem Regen und kaputter Straße der linke Arm amputiert, ein Jahr danach beginnt die Schwimmtherapie für den Nichtschwimmer. Inzwischen zählt er zu den besten Para-Schwimmern der Welt, holte bei den Paralympics 2016 in Rio Bronze und gewinnt auch Wettkämpfe gegen nicht-behinderte Schwimmer.

HEINRICH POPOW

Sport ist sein Leben. Auch nach dem Ende seiner einzigartigen Karriere. Heinrich Popow war in der Leichtathletik – erst im Weitsprung, dann im Sprint, und am Ende wieder im Weitsprung – über viele Jahre das Maß der Dinge. Von Athen 2004 bis Rio 2016 hat der deutsche Ausnahmeathlet bei Paralympischen Sommerspielen insgesamt 8 Medaillen gewonnen, zwei davon in Gold. Seine 6,77 Meter im Weitsprung sind nach wie vor Weltrekord. Sein Motto: „Immer etwas mehr als andere!“ Diesen Spirit gibt Popow – auch bekannt von der RTL-Show „Let’s Dance“ – heute weltweit als Ottobock-Mitarbeiter an Menschen mit Behinderung weiter.

ALEXANDER POTOTSCHNIG

Die große Liebe des Niederösterreichers, der ohne rechten Unterarm geboren wurde, gehört dem Laufsport. Sein großes Ziel sind die Paralympischen Sommerspiele 2020 in Tokio. „Die Chancen stehen gut!“ Der große Traum der Zukunftshoffnung sind aber Medaillen. Wie süß der Erfolg schmeckt, durfte Sprinter Pototschnig bereits bei der Junioren-WM 2017 erfahren, wo er einmal Silber und zwei Mal Bronze gewann.

ANDREAS VEVERA

Der Wiener war über viele Jahre der beste Rollstuhl-Tischtennisspieler der Welt, wurde sogar in China gefeiert. Erst recht nach der Goldmedaille bei den Paralympischen Sommerspiele 2008 in Peking, dem Höhepunkt seiner Karriere. Auch bei Welt- und Europameisterschaften war der heute 47-Jährige, der seit einem Motorbootunfall querschnittgelähmt ist, Dauergast bei Siegerehrungen. „Ich habe mir meine sportlichen Träume erfüllt!“ 

SABINE WEBER-TREIBER

Rollstuhlfahrerin, Mutter, Weltmeisterin. Seit 2009 ist die Niederösterreicherin infolge einer Virusinfektion querschnittgelähmt, ein halbes Jahr nachdem sie das Krankenhaus verlassen hat, bestreitet sie ihren ersten Wettkampf. Bei den Paralympics 2012 in London wurde sie Vierte. WM-Gold 2017 in Mexico City ist ihr bisheriges Karriere-Highlight. Der große Traum ist und bleibt eine paralympische Medaille. Das soll 2020 in Tokio klappen.

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